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Die Immobilie für die Tasche

 

Der Diamant besteht aus reinem Kohlenstoff und doch ist er so begehrt und wertvoll. Sie gehören zu den begehrtesten und seltensten Gütern, die von der Natur erschaffen wurden.

Jeder Diamant, den Sie in der Hand halten ist mindestens 100 Mio. Jahre alt.  

Der Diamant lebt von seiner Reinheit und Brillanz. Als farbloser Edelstein mit sehr hoher Lichtbrechung kann er optimal Licht streuen (Feuer) und reflektieren (Glanz).

Er gehört zu den seltensten Mineralien der Natur. Natürlich gibt es auch andere seltene Minerale, nur der Diamant kommt am häufigsten in extrem harten Gesteinen vor, das einen maschinellen Abbau notwendig macht.

Wenn ein Diamant gemint wurde, wächst er nicht nach.

Die Bildung eines Diamanten im Gestein findet im Erdmantel statt, bei 40-50 kbar und 1000 bis 1700 Grad Celsius. Da ist alles flüssig, nur der Diamant schwammartig und festigt sich beim langsamen Aufstieg. Wenn er hart ist muss er durch einen „vulkanartigen“ Ausbruch (Kimberlitschlot) nach oben befördert werden. Die meisten Diamanten und auch andere Minerale gehen dabei kaputt. Viele Diamanten sind klein und voller Einschlüsse vom Mantel oder zerrissen (durch Aufstieg), d.h. ein reiner und farbloser, großer Diamant ist extrem selten. Der Rest der Diamanten wird als Schleifpulver verarbeitet.

Eigenschaften:

  • Lichtbrechung                  2,417
  • Dispersion                         0,044
  • Spezifisches Gewicht       3,52
  • Härtegrad                           10

Carat ( Karat)

Das Gewicht und auch die Größe eines Diamanten werden in Karat gemessen.

1 Karat sind 0,20 Gramm

1 Gramm sind 5,00 Karat

Das Karat ist in 100 Punkte unterteilt. Ein Diamant von 50 Punkten wiegt also ein halbes Karat.

Cut (Schliff)

Erst der wohlproportionierte Schliff verleiht dem Diamanten sein unverwechselbares Leuchten.

Ein perfekter Schliff reflektiert das sprichwörtliche Feuer eines Diamanten durch richtige Proportionen und die Anordnung seiner Facetten.

(Flächen, die das Licht in bestimmte Winkel reflektieren)

 

Color (Farbe)

Die seltensten und hochweißen Diamanten werden mit „D“, „E“, „F“ und „G“ graduiert.

Die Mehrheit der Diamanten jedoch ist weiß bis leicht getönt und werden mit „H“ – „L“ graduiert.

Diamanten mit sichtbarer Gelbtönung werden mit „M“ oder niedriger graduiert.

Clarity (Reinheit)

Fast alle Diamanten zeigen Einschlüsse, die einfach durch den Entstehungsprozess entstanden sind.

Die Sichtbarkeit der Einschlüsse entscheidet über den Reinheitsgrad. Aber solche Merkmale, welche die Brillanz mindern, müssen nicht immer nur schlecht sein –weil sie „Fingerabdrücke“ der Natur sind und den Diamanten dadurch einzigartig machen.

Oftmals sind Einschlüsse mit dem bloßen Auge nicht erkennbar und werden erst bei vielfacher Vergrößerung sichtbar.

Daher wird die Reinheit eines Diamanten mithilfe einer 10-fach vergrößernden Lupe untersucht.

Je reiner ein Diamant ist, desto seltener ist dieser auch.

Es gibt jedoch noch das 5. C, auf welches man bei einer Investition zwingend achten sollte.

Zertifikat (Graduierungs – Report)

Ein Edelstein ohne Zertifikat eines anerkannten gemmologischen Instituts verliert drastisch an Wert.

Das 5.C ist deshalb ein weiteres wichtiges Merkmal für die Wertbestimmung eines Diamanten.

Hierbei sollte man bei einem Investment unbedingt darauf achten, ausschließlich Zertifikate von führenden internationalen Instituten zu erwerben.

Erstellt wird eine Expertise für einen geschliffenen Diamanten gewöhnlich ab 0,46 Karat, welche jedoch nicht den Wert des Steines angeben, sondern die wichtigsten Merkmale eines Diamanten bewerten.

Grundsätzlich sollten Investment-Diamanten bei einem Kauf über Zertifikate von einem der drei führenden gemmologischen Instituten verfügen.

GIA Gemmological Insitut of America

Dieses Institut wurde 1936 gegründet und ist im Bereich der Edelstein Forschung marktführend. Die „4Cs“ und das internationale Diamond Grading System wurde in den 1940er Jahren von GIA etabliert und ist bis heute weltweit das angesehenste Institut. Die GIA – Gutachten unterliegen den strengsten Bewertungskriterien und haben daher die höchste Wertbeständigkeit. Der Kauf eines GIA zertifiziertem Diamant erzielt daher beim Wiederverkauf die höchsten Preise.

 HRD

Hoge Rade voor Diamant wurde 1971 in Antwerpen gegründet und ist in Europa  als Zertifizierungsinstitut ebenso bekannt und anerkannt wie GIA. Es ist sozusagen das Gegenstück zu GIA.

HRD ist in der Bewertung gegenüber GIA teilweise sogar etwas strenger was den oberen Bereich betrifft, jedoch fallen im unteren Bereich die Bewertung nicht so hart aus. Diamanten mit einem HRD Zertifikat sind dadurch gelegentlich etwas günstiger, was aber nicht sehr ins Gewicht fällt, daher ist eine Zertifizierung von HRD genauso    empfehlenswert, wie eine Expertise von GIA.

 

IGI international Institute of Gemology

Dieses Institut mit Sitz in Antwerpen ist weltweit einer der ältesten Stellen im Bereich der Bewertungen von Diamanten.

Man sagt, dass IGI  Diamanten nicht so streng bewerten wie HRD und GIA, wird dennoch von Großhändlern sowie Investoren hochgeschätzt. IGI Steine sind im Einkauf mitunter günstiger.